Mittwoch, 9. September 2015

Ion-tastisch gut: Braun Satin HAIR 7 Brush BR 730 Iontec

Die Erdbeerlounge hat mit Braun zum Testen eingeladen. Ich war eine der Glücklichen, die ausgewählt wurden, die Braun Satin Hair 7 Haarbürste zu testen.  
Die Braun Satin Hair 7 Haarbürste mit aktiven Ionen ist eine revolutionäre Innovation in der Haarpflege. Für Frauen, die den ganzen Tag über toll aussehen möchten.“ 

Wunderbar, natürlich möchte ich den ganzen Tag über toll aussehen.

Es handelt sich um keine gewöhnliche Haarbürste, sondern um eine Bürste, die Iontec-Ionen freisetzt. Bitte was?! Ja das dachte ich mir auch. Aber verrückt wie ich bin, habe ich mich auf das Ionen-Experiment eingelassen und bin inzwischen sehr froh darüber. Warum? Lest mehr:


Design und Betrieb

Die Bürste gibt es in schwarz und weiß. Es handelt sich hier aber nicht um die gleiche Bürste. Die schwarze (über die ich berichte) ist für normales bis dickeres Haar, die weiße Bürste ist für dünnes bzw. feines Haar. 
Das Design ist zeitlos und äußerst ansprechend. Die Bürste wirkt sehr hochwertig verarbeitet und bei Anschalten der Ionen-Funktion leuchtet ein Bereich der Bürste grün. Das ist wirklich hübsch und macht Spaß in der Anwendung.

Die Bürste wird mit 2 Alkali-Mangan Batterien mit 1,5 V (AAA) betrieben, die aber schon enthalten sind. 
Die Batteriekontrollleuchte am Griff der Bürste signalisiert rechtzeitig, wenn die Batterien ausgetauscht werden müssen.  
Die Klappe am unteren Ende der Bürste, die man einfach auf- und zuschiebt um die Batterien einzulegen, könnte irgendwie besser angeordnet sein. 
Mir ist es jetzt schon ein paar Mal passiert, dass die Klappe beim Bürsten aufgeht. Vielleicht „drücke“ ich auch zu sehr, ich habe wohl zu viel überschüssige Energie. 
Aber das ist jetzt für mich auch kein Ausschlusskriterium, höchstens ein kleiner Schönheitsfehler.

Die Batterien sind allerdings, wie ich finde, nicht so schön. Ich weiß zwar (noch) nicht, wie lange diese halten, trotzdem ist es für unsere Umwelt nicht erfreulich. 
Schöner fände ich hier einen Akku, den man aufladen kann.  Das wäre auch toll für unsere Umwelt. Es muss ja nicht einmal eine Station zum Aufladen sein, die dann wieder mehr Geld kostet und in der Gegen herum steht, es würde ja ein Plug-in-Kabel reichen, zur Not auch nur mit USB-Anschluss. Bei einem Preis für 39,99 (UVP) fände ich die Bürste mit Akku ansprechender. So werde ich mir aufladbare Batterien zulegen, um der Umwelt etwas Gutes zu tun, denn die Büste möchte ich definitiv nicht mehr missen.

Fakten

  • ca.21 cm lang, 6 cm breit (Bürstenkissen), Griff 3 cm breit
  • Glänzendes Haar auf Knopfdruck
  • Verleiht Ihrem Haar sofortigen Glanz und Geschmeidigkeit
  • IONTEC: bändigt Frizz und statische Aufladung
  • Nahtlose Borstentechnologie verhindert Haarbruch (im Vergleich zu einer Bürste ohne IONTEC)

zum Ein- und Ausschalten

Der Knopf wird zum Einschalten ganz einfach nach oben gedrückt – und siehe da, es leuchtet grün. So weiß auch jeder, dass die Bürste an ist und Ionen ausströmen. Beim Anschalten geht hinten bei der Kleinen Öffnung (grün) die Klappe auf und es erscheint ein kleines „Metallstäbchen“. Ab sofort werden Ionen ausgeströmt. Wichtig ist beim Bürsten diese Öffnung nicht zu verdecken.
Die Abschaltautomatik der Bürste löst, wie das Wort schon sagt, ein Abschalten nach 5 Minuten aus. Ich habe die Zeit gestoppt, es sind tatsächlich exakt fünf Minuten. Das verhindert auch, das unerwünschte Einschalten beim Transport zum Beispiel in der Handtasche. Wenn man aber länger bürstet als 5 Minuten (z.B. beim Trockenföhnen) muss man einfach den Schalter einmal nach unten und wieder nach oben schieben und schon strömen für weitere 5 Minuten Ionen was das Zeug hält.

zum IONTEC-Ionen-Ausstoß

Die Ionen-Düse, die sich auf der Hinterseite der Bürste befindet, setzt Millionen aktiver Ionen frei, die sich dann schützend um das Haar legen. Das Ionen-Konstrukt ähnelt einer Haarspülung. Es  bändigt sofort unerwünschtes Kräuseln und statische Aufladungen im Haar. Und das alles ohne Chemie. Das Haar wird spürbar geschmeidiger als mit herkömmlichen Haarbürsten.

zur nahtlose Borstentechnologie

Die glatte Oberfläche und spezielle Form der Borsten ermöglicht ein sanftes Bürsten ohne unangenehmes Ziehen. Ab und an zieht es ein wenig, aber das lässt sich bei dickem Haar, vor allem nach dem Waschen, wohl kaum vermeiden. Die Borsten sind relativ hart, das war am Anfang eine Umgewöhnung, da ich bis dato immer weiche Bürsten verwendet habe, aber an den Nebeneffekt einer Kopfmassage habe ich mich sehr schnell und sehr gerne gewöhnt.

zum abnehmbaren Bürstenkissen

Das Bürstenkissen, welches im Übrigen sehr weich ist, verstärkt das angenehme Gefühl auf der Kopfhaut. Das Besondere: Es lässt sich zum Reinigen abnehmen – eine geniale Eigenschaft. Das Kissen kann also einfach in eine Seifenlauge gelegt werden und sehr einfach gereinigt werden. Wichtig ist, dass das Kissen absolut trocken sein muss, bevor es wieder in die Bürste eingesetzt wird.

Anwendung

Und nun ging es los. Ein bisschen aufgeregt war ich ja, schließlich werden sich gleich Millionen von Ionen mit meinem Haar vergnügen. 
Und mit Ionen konnte ich irgendwie nicht wirklich etwas anfangen. 
Die Bürste eingeschaltet. Die Klappe öffnet sich und es strömen Ionen aus. 
Das hört man auch, wenn man die Bürste an sein Ohr hält. Ein Geräusch, das ich in Verbindung mit Außerirdischen bringe. Es ist aber eher ein Rauschen, das beim Radiosenderwechsel (zumindest kenne ich das noch von früher, heute geht ja eher alles digital) zustande kommt. Es ist  sehr leise, man muss also schon gut hinhören. Oder Ohren wie ein Fuchs haben. Und die habe ich. Aber so was von. Gut, das erste Mal hat der Fuchs (also meine Wenigkeit) die Bürste beim Trockenföhnen verwendet. 

Vielleicht sollte man erwähnen, dass ich eine mittlere Midlife-Crisis mit meinem Haar austrage. Mein Haar und ich sind uns selten einig, was da oben auf dem Kopf sein soll. 
Ich habe sehr dickes, schulterlanges Haar und wenn ich meine Haare einfach so föhne, habe ich eine extreme Struwwelpeter-Frisur. 
Frizz und kraus und irgendwie sieht das nach nichts aus. Meine Haare haben auch so eine Welle, bzw. mehrere Wellen, die kein Mensch braucht. 
Gut, wahrscheinlich hätten es ursprünglich Locken werden sollen, aber durch die Schwere der Haare sind es komische und undefinierbare Wellen. Dieses Dilemma bewirkt, dass ich meine Haare meist gar nicht style, weil es mich unendlich frustriert. 
So viel Chemie will ich mir auch nicht immer in die Haare schmieren und deswegen gibt es fast jeden Tag den „Anti-Frust-Dutt, der ganz locker im Nacken gebunden wird. Spart eine Menge Zeit und meine Haare und ich haben nicht ständig diese Diskussionen. Die führen ja auch zu nichts. Und dann ertappe ich mich, wie ich nachts heimlich davon träume dünnes Haar zu haben. Wie so oft, mit dem was man hat ist man unzufrieden. Viele beneiden meine Haare, was ich nicht verstehen kann. Sie müssen ja nicht tagtäglich damit klar kommen. Nun ja, lange Rede kurzer Sinn, ich bin verzweifelt und für neue Technologien, die auch noch ohne Chemie auskommen, mehr als empfänglich. 

Das erste Mal habe ich sie benutzt, wie oben schon erwähnt, um die Haare trocken zu föhnen (auch mit neuem Föhn von Braun). Ich habe unter 10 Minuten gebraucht. Das ist meine persönliche Bestzeit! Das hat mich schon begeistert. Gebürstet habe ich fleißig und siehe da der Unterschied zu vorher war frappant. Meine Haare waren (ohne zusätzliche Spülung oder ähnliches) super weich und haben mit Mr. Propper um die Wette geglänzt. Ay caramba! Das war ja mal toll. Und als wäre das nicht schon genug, hatte ich auch kaum Frizz auf meinem Haupthaar. Außerdem waren sie relativ glatt und das ohne Rundbürste o.ä. Das anschließende Glätten wurde zu einem Kinderspiel und dauerte nicht mehr sage und schreibe 40 Minuten!!!
Und das alles nur durch Ionen, ohne Chemie. Den ersten Test hat die Bürste also brillant gemeistert. Das Durchkämmen ging auch, bis auf ein paar Knötchen in meinem Haupthaar, ganz problemlos. Aber auch das Entwirren der Knoten war nicht wirklich schmerzhaft (ein Mann hingegen würde hier bestimmt von starken Schmerzen sprechen…)

Gut, zweiter Test. Trockenes Haar. Und siehe da, ich will gar nicht aufhören zu bürsten. Das leise Summen der Bürste ist inzwischen Musik in meinen Ohren, meine Haare freuen sich sehr auf die Ionen und das Haar wird wirklich spürbar weicher, Frizz geht gegen Null.

Dritter Test. Bürsten mit Haarspray im Haar. Das hat mich nicht überzeugt. Wahrscheinlich waren die Ionen verwirrt, da die Haare eingehüllt waren?! Aber da ich in Zukunft dank Bürste eh kaum mehr Haarspray brauche (verwende ich hauptsächlich zur Frizzbekämpfung), ist das für mich jetzt nicht so wild.

Vierter Test. Die ganze Familie muss daran glauben. Bei einem netten Samstag-Grill-Tag mit der Familie mussten alle Bürsten. Mein Bruder, der studierter Elektrotechniker ist, wollte die Bürste am liebsten direkt auseinander schrauben, das habe ich ihm untersagt. Die Herren der Schöpfung meinten dann auch, sie hätten einen Schlag bekommen, als sie die geöffnete Ionen-Düse angefasst hatten (was man ja prinzipiell unterlassen sollte). Bei Überprüfung dieses (idiotischen) Vorgehens habe ich bemerkt, dass überhaupt nichts passiert. Ich weiß auch nicht was für bewusstseinsverändernde Dinge die Herren zu sich genommen hatten. 
Ok, den Männern wurde die Bürste dann entzogen und die Frauen waren dran. 
Niemand hatte bis jetzt von einer IONEN-Bürste gehört, geschweige denn ausprobiert. Aber beide Damen waren sehr angetan vom Ergebnis (Bürsten durch trockenes Haar) und ich hatte Schwierigkeiten, die Bürste wieder in meinen Besitz zu bekommen. Auch die einfache Reinigung durch Abnahme des Bürstenkissens fanden alle wirklich toll.

Fazit

Ihr seht, nicht nur ich bin begeistert. Ich bin aber so begeistert, dass ich sie nicht mehr hergebe und an einem unbekannten Ort verstecke. Man weiß ja nie.
Allerdings finde ich könnte Braun mal über die Akku-Variante nachdenken. Der Umwelt zuliebe.

Das Produkt wurde mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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