Mittwoch, 30. September 2015

Locken?!? LOCKEN!

Lockiges Haar – Klingt verlockend, ist bei mir aber, bis dato, immer in einem völligen Desaster geendet. 
Meine Haare und ich sind uns, wie ihr bereits wisst, selten eins. 
Ich habe sehr dickes Haar mit auf den Weg bekommen, das irgendwie Wellen hat, aber nichts Halbes und nichts Ganzes. Oft erinnern sie mich auch an Spaghetti. 
Nun ja, meistens wird es dann ein „Frust-Dutt“, dann sind die Haare aus dem Weg und gut ist. Sonderlich zufriedenstellend ist es aber nicht.
  
Und ich träume immer insgeheim von einer Lockenmähne. Bisherige Versuche mit Glätteisen oder Lockenstab endeten entweder in Tränen, totalem Frust oder Locken für 20 Minuten und danach wieder Spaghetti-Haar. 
Na prima. Außerdem wurden die Spitzen nie wirklich lockig, sondern glatt, und das sah dann aus wie gewollt aber nicht gekonnt. 
Insofern vielleicht gut, dass die Locken nur 20 Minuten gehalten haben und sich dann eben total ausgehangen haben. 


Das Wunderding alias Auto Curler
Ich hatte dann das Kapitel Locken abgehakt und mich mit meinem Schicksal abgefunden, dass ich wohl nie, nie, niemals lockiges Haar haben werde. 

Tja, bis dann der Philips ProCare Auto Curler ins Haus getrudelt kam, den ich netter Weise von Philips zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe. 
Wie wenn Philips es gespürt hätte. 
Wie das Ergebnis ist? Lest selbst:

Zunächst zur Verpackung

die unspektakuläre Verpackung
Der Auto Curler wird in einem recht schicken Karton geliefert, von der Größe her kennt man diese vom Glätteisenmarkt. 
Die Verpackung besteht zu mindestens 90% aus recyceltem Material, was ich erwähnenswert finde. 
Sonderlich edel kommt der Auto Curler nicht daher, er ist in Plastik umhüllt und „steckt“ in 2 Pappaufsätzen in dem Karton, praktisch eben, es ruckelt nichts und kann somit auch nicht kaputt gehen. 
Eine eher unspektakuläre Angelegenheit, was ich aber nicht schlimm finde. 
In erster Linie soll es ja um das Produkt gehen. 
Klar, eine Verpackung zum Aufklappen wäre sicherlich handlicher und praktischer, die VisaPure zum Beispiel kommt mit wenig Plastik aus und ist dennoch sehr viel edler verpackt. Aber gut, das ist für mich jetzt kein K.o.- Kriterium. 
Hier kann man meckern, muss man aber nicht !

Erster Eindruck

das Wunderding
Der erste Eindruck ist sehr positiv. Der Auto Curler liegt prima in der Hand, mit einem Gewicht von 390g auch nicht zu schwer und das Design überzeugt einfach mal wieder komplett. 
Goldene Akzente machen aus einem „gewöhnlichen schwarzen Gerät“ einen echten Hingucker, der Auto Curler wirkt hochwertig und gut verarbeitet. 
Die „Knopfleiste“ finde ich allerdings nicht sehr gut gelöst, die Schiebeknöpfe um die Lockenrichtung, die Gradzahl und die Dauer einzustellen könnten besser sein und wirken nicht hochwertig bzw. passen nicht zum restlichen Design. Aber flexibel wie ich bin habe ich mich schnell mit den Knöpfchen angefreundet, auch wenn ich die Lösung nicht optimal finde. Die „Naht“, die die beiden Teile des Auto Curlers miteinander verbindet, ist auch nicht optimal verarbeitet, es wäre schöner, wenn diese Teile durchgängig miteinander verbunden wären oder auch eben unauffälliger. 

So viel zum ersten Eindruck. Auch hier kann man meckern, muss man aber nicht!

Die Fakten

  • wickelt das Haar automatisch um den erhitzten Stab
  • liefert perfekte Locken
  • Titan-Keramik-Lockenstab für schnelles Lockenstyling, optimale Gleitfähigkeit und glänzendes Haar
  • professioneller langlebiger bürstenloser Motor
  • wärmeisolierende Lockenkammer für eine Aufwärmzeit von nur 30 Sekunden ohne Verbrennungen
  • drei anpassbare Lockenrichtungen (links, rechts und abwechselnd)
  • drei Timer-Einstellungen 8,10 und 12 Sekunden
  • drei Temperatureinstellungen 170, 190 oder 210°C
  • Reinigungszubehör für Lockenstab
  • Zubehör für Strähnenunterteilung (was aber irgendwie nicht nötig ist und bei dickem Haar nicht funktioniert)












Das klingt ja alles ganz wunderbar. Und funktioniert das wirklich auch so, wie es versprochen wird? Perfekte Locken?!?
Ich kann schon mal verraten:JA, Ja, ja, jaaaaaaa, es funktioniert.
...Konfetti werf...

Faszinierend und überraschend zugleich, denn ich habe, einfach aus meiner bisherigen Lockenerfahrung, wirklich absolut nicht damit gerechnet.

Inbetriebnahme und erste Anwendung

Die Inbetriebnahme geht ganz schnell und einfach. 
die Knöpfchen
Nach Durchlesen der Gebrauchsanweisung (was hier schon von Nöten ist, um zu verstehen, wie das Wunderding funktioniert), einfach einstecken und den Power Knopf drücken. Danach werden die persönlichen Einstellungen vorgenommen, d.h. Lockenrichtung, Temperatur und Dauer werden individuell eingestellt. 
Als nächstes wartet man bis es nicht mehr blinkt und dann kann es mit durchgekämmten Haaren auch schon losgehen. 

Für die erste Anwendung habe ich mir direkt Unterstützung geholt. Eine liebe Freundin V. hat sich bereit erklärt, den ersten Test gemeinsam mit mir durchzuführen. 
Praktisch dabei: sie hat eher dünnes Haar und ich sehr dickes Haar. 

Die Kammer, where the magic happens
Das heißt, der erste Test deckt unterschiedliches Haarvorkommen ab. Nun wurden optimale Bedingungen geschaffen und der Raum in einen Beauty Salon verwandelt. 
Ich wurde als erstes frisiert. 
Strähnchen wurden abgeteilt und die erste Strähne in die Kammer eingelegt.
Dann drückt man die "Zaubertaste" (doppelter Kreis) und wichtig, hält diese gedrückt. Währenddessen wird die Strähne ganz automatisch in den Curler eingezogen, man hält die Taste weiterhin, dann piepst es in regelmäßigen Abständen um zu signalisieren, dass alles gut läuft und das Haar korrekt eingezogen wurde. Wenn es dann vier Mal schnell hintereinander piepst und ein Klickgeräusch ertönt, ist die Locke fertig und die Zaubertaste kann losgelassen werden. 
Das Gerät wird sanft entgegen der Kopfhautrichtung weggezogen und es erscheint eine perfekte Locke. 
  
210°C bei 12 Sekunden

Und das hätten wir beide wirklich nicht gedacht und waren total überrascht. 
Die Strähne wurde perfekt eingezogen, je nach Einstellung 8 bis 12 Sekunden gewartet und schwupps MEGA-Locke. Wow. 


  
190°C bei 10 Sekunden
Dann haben wir weiter probiert. Linke Locken, rechte Locken, 8 Sekunden oder aber 12 Sekunden 170 oder 210 Grad, immer kamen richtig tolle Locken hervor, mal mehr, mal weniger gelockt, je nach Temperatur- und Zeiteinstellung.



Das Ergebnis variiert auch noch, je nachdem wie dick bzw. dünn die einzelne Strähne ist. Man muss da wirklich erst mal herumprobieren um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Der eine mag feine Kringellöckchen, der andere schöne weibliche Wellen, usw. 
Wir für uns fanden die rechten Locken am Schönsten und haben mit der 12s und 210°C Einstellung das für uns lockigste und schönste Ergebnis bekommen. 
Ganz wichtig ist aber, dass der Auto Curler immer mit den Tasten zu einem zeigen muss!!! Also zu der Person, deren Haupthaar an das Gerät "angeschlossen" ist. Das haben wir zwei Mal falsch gemacht und ich musste es schmerzlich feststellen. 
  
170°C bei 8 Sekunden

Denn wenn man es verkehrt herum anwendet (was am Anfang durchaus passieren kann) zieht der Auto Curler die Strähne von der falschen Seite ein, d.h. er zieht etwas schmerzvoll an der Kopfhaut und kommt nicht weiter. Da man aber den Knopf immer gedrückt halten muss, dass der Auto Curler funktioniert, kann man diesen Fehler sofort beheben, indem man den Knopf schlagartig  loslässt, das Haar befreit und den Auto Curler richtig herum anwendet. (In der länglichen Öffnung der Kammer muss die Strähne nach unten hängen). Mit etwas Übung bei der Anwendung kam das aber nicht mehr vor. Gut für mich und meine Kopfhaut.

Was wir beide etwas störend empfanden, war dieses ständige Gepiepse, das unserer Meinung nach viel zu laut ist. Vor allem wenn die Locken um das Ohr herum eingewickelt werden piepst es sehr unangenehm. Das akustische Signal ist natürlich unumgänglich, da wenn man die Locken am Hinterkopf (selber) macht, ein Blinken oder Ähnliches für den Anwender nicht sichtbar wäre und somit keine Kontrolle da wäre. 
Aber, da ich nicht schwerhörig bin und ja, ich gebe es zu, ein empfindliches Gehör habe, empfand ich das Gepiepse als extrem störend. Da wohl die Mehrheit der Kundinnen nicht schwerhörig ist, fände ich es hier enorm wichtig, den Piepston in der Lautstärke regulieren zu können. So kann jemand mit einer Hörschwäche lauter stellen und jemand so wie ich, eben leiser. Auch V. empfand das Piepsen als störend. 
Es ist ja auch so, da ich sehr dickes Haar habe, und wir wirklich das komplette Haar gelockt haben, alle Varianten ausprobiert haben, mal ich Strähnen eingezogen habe, mal sie, hat das Ganze fast eine Stunde gedauert. 
Und eine Stunde ständiges Piepsen macht einen entweder verrückt oder aggressiv oder beides?! Hier besteht also Verbesserungsbedarf. 

Von der Anwendung her ist es aber wirklich sehr einfach und man kann sich auch ohne Hilfe den kompletten Kopf lockig machen. Klar mit Freundin macht es einfach mehr Spaß. Schöner Nebeneffekt dann auch:man konzentriert sich nicht zu sehr auf das Piepsen. Ahhhhhhh.

Lockenergebnis

Locken im Vergleich
Das Lockenergebnis ist phänomenal. Die Locken sehen nicht wie gewollt aus, sondern wie gekonnt. Ich habe das Ganze dann mit Haarspray fixiert, ein bisschen rumgezupft und schwupps hatte ich einen richtigen Lockenkopf. Bäääääm. 
(Ja, hier finde ich Comic-Sprache einfach so viel ausschlaggebender als tausend Worte). 
Ich und Locken, wir sind Freunde geworden, denn die Locken haben gehalten. Einfach so. Obwohl es sich um meine Haare handelte. Ich hatte Locken. 
Danach haben wir uns an das Haupthaar von V. gewagt, das ging schneller, da sie einfach dünneres Haar hat. Ihr Stufenschnitt machte auch keine Probleme, die Haare ließen sich toll einziehen und heraus kam auch ein Lockenköpfchen. 

Daheim habe ich dann die Haare zusammengebunden (zu einem Knoten) und bin damit schlafen gegangen. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass sie am nächsten Morgen eh verschwunden sind. Dann habe ich aktiv geschlafen, das heißt, Kopf hin und her gewälzt, die Seiten gewechselt, was man eben nachts alles so tut. 
Am nächsten Morgen habe ich dann die Haare aufgemacht und war überrascht. Da waren noch Locken. Zwar waren die nicht mehr so wie am Vortag, sondern sind etwas „runtergerutscht“, aber das Ergebnis war so toll, dass ich spontan die Haare offen getragen habe und von jedem, dem ich an diesem Tag begegnet bin (es handelt sich hier um bekannte Menschen, keine Fremden) hat mich auf meine „tollen Haare“ angesprochen und ob ich das beim Friseur hab machen lassen (zur Erinnerung, man kennt mich nicht mit lockigem (Engels-)Haar. Eher mit teuflischem „Frust-Dutt“). 

Umso erstaunter waren sie, als ich sagte, dass ich das selber mit dem Auto Curler gemacht habe  und zwar GESTERN. Und zu diesem Zeitpunkt war ich dann komplett überzeugt!

Mittesterinnen

Natürlich wollten dann alle mal ausprobieren. Und Strähnen einziehen. Mit dünnem, gestuftem, dickem und naturlockigem Haar wurde ausprobiert.
Es sei hier gesagt, dass man für einen Lockenkopf natürlich Strähnchen abteilen muss und diese einzeln einziehen muss, d.h. es kann je nach Haarstruktur schon mal etwas länger dauern. Aaaaaber, mir ist  bis dato auch nicht bekannt, dass man alle Haare auf einmal lockig bekommt (ohne Naturkringellocken), mit dem Lockenstab hat man außerdem das Problem mit den Spitzen und man muss selber wickeln, was am Hinterkopf schwer wird. Mit Profi-Glätteisen muss man gefühlt Jahrhunderte üben um eine anständige Locke hinzubekommen und auch hier wird es am Hinterkopf sehr schwer und sehr warm. Lockenwickler und co müssen erst mühsam gewickelt werden und dann „einwirken“. 
Alle Alternativen frusten, wie ich finde und sind alleine problematisch zu handlen. 

Den Auto Curler kann ich alleine anwenden, habe am Hinterkopf keine Probleme und bekomme perfekte Locken, die halten! Wohow. Außerdem setze ich den Auto Curler an der Stelle an, an dem die Locken beginnen sollen und kann somit entscheiden ob die Locke quasi aus der Kopfhaut entspringt oder eben nur gelockte Spitzen, etc. 

Alle meine Mittester sahen das genauso und wir waren uns einig (und wir haben ausgiebig getestet und Locken kreiert), dass diese Erfindung von Philips schlichtweg genial ist. In der Anwendung sehr einfach mit äußerst professionellem Ergebnis.

Brandgefahr?

Erwähnenswert ist hier auch, dass man sich mit dem Auto-Curler nicht verbrennen kann (also es sei denn, man legt es darauf an und steckt den Finger rein) und dass weder der Griff noch die Lockenvorrichtung äußerlich warm werden und das trotz einstündiger Anwendung. 
Da habe ich mit Glätteisen und co schon sehr schmerzhafte Erfahrungen gemacht. 
Auch wenn man den Auto-Curler direkt an der Kopfhaut ansetzt und dort die Strähne dann einzieht wird es geringfügig und fast nicht bemerkenswert warm, keinesfalls unangenehm. Das ist ein riesen Pluspunkt. 

Wichtig ist auch, dass der Auto Curler nicht in der Nähe von Wasser angewendet werden darf. Er ist zu behandeln wie ein Föhn. Nach der Benutzung erst gut abkühlen lassen und dann verstauen. 

Und dass die Löwen-oder Lockenmähne auch wirklich perfekt wird, noch ein paar

Tipps & Tricks

  • Haare vor der Anwendung kämmen, dann ist das Strähnenabtrennen schmerzfrei
  • Die Strähnen beim Einziehen in das Gerät sauber abtrennen, denn kleine Härchen, die sich dann mitreinziehen und eigentlich nicht zu der Strähne gehören, können schmerzhaft sein
  • Bei der Strähnendicke nicht übertreiben: nur so viel Haar in die Kammeröffnung wie auch durch passt
  • Immer am Hinterkopf beginnen und dann vorarbeiten
  • Die Strähnen mit dem Finger um sich selbst drehen – so passt sie einfacher in die Kammeröffnung where the magic happens.
  • Die Öffnung der Lockenkammer dort ansetzen wo die Locke beginnen soll, wer also nur unten lockig mag, einfach weiter unten ansetzen, wer Lockenmähne möchte, ganz oben an der Kopfhaut ansetzen (mit ein wenig Abstand)
  • Falls man aus Versehen beim Lockenkreieren den Knopf nicht gedrückt hält oder ihn aus verschiedenen Gründen loslassen muss (Kind, das sich verletzt, wichtiger Telefonanruf, etc.), den Knopf NICHT noch einmal drücken, sondern das Haar aus der Kammer nehmen und diese Strähne erneut in die Kammer einführen. 
  • wallende Locken gibt es bei 170°C und 8 Sekunden, lose gewellte Locken bei 190°C und 10 Sekunden, enge Locken (mein Favorit) bei 210°C und 12 Sekunden.
Das Schöne an dem Philips ProCare Prestige Auto Curler ist ja, dass er nicht nur mich zu 100% überzeugt hat, sondern auch meinen Bekannten- und Freundeskreis. 
Und wenn wir es nicht hätten testen dürfen, hätten wir auch nicht daran geglaubt. Wir sind uns einig: Der Auto Curler von Philips rockt und bekommt einen festen Platz im Badezimmer! 

#dankePhilips #Looooockeeeeheeeen #nicetohave #beauty #Löwenmähne #Lockenkopf #AutoCurler

Kommentare:

  1. Man, da hast du dir aber richtig Mühe gegeben mit diesem tollen Bericht. Spitze ;)

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  2. Danke liebe Jenny, da saß ich auch echt eine Weile dran! <3

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  3. Mist... überzeugt. Muss ich wohl sparen xD

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  4. Mist... überzeugt. Muss ich wohl sparen xD

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  5. HalloAlexandra :-)
    Soooooorrryyyy ;-) Aber es lohnt sich wirklich. Wäre ja vielleicht auch ein Wunsch zu Weihnachten?! Viele liebe Grüße

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